KI-Governance reduziert das Sicherheitsrisiko, indem sie den Least-Privilege-Zugriff durchsetzt, die von KI-Systemen verarbeiteten Daten und Zugangsdaten schützt und jede KI-Aktion überprüfbar macht. Dies ist wichtig, da
Identitätsdiebstahl bei Kindern ist die unbefugte Nutzung personenbezogener Daten eines Minderjährigen – wie Name, Geburtsdatum oder Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) –, um im Namen des Kindes Kredite zu beantragen, Girokonten oder Mobilfunkverträge zu eröffnen, Sozialleistungen zu erschleichen oder Arbeitsverhältnisse einzugehen. Da Minderjährige gewöhnlich über eine unbeschriebene Finanzhistorie verfügen und keine aktiven Rechtsgeschäfte tätigen, bleibt der Datenmissbrauch oft jahrelang unbemerkt.
Lesen Sie weiter, um mehr über Warnzeichen und konkrete Schutzmaßnahmen zu erfahren.
So können Sie Ihre Kinder vor Identitätsdiebstahl schützen
Eine der häufigsten Arten, wie die Daten von Minderjährigen in falsche Hände geraten, ist identitätsdiebstahl im internet.
Im Folgenden finden Sie fünf Schritte, die Sie ergreifen sollten, um die Identität Ihres Kindes vor Diebstahl zu schützen.
1. Überprüfen Sie, ob eine SCHUFA-Auskunft für Ihr Kind vorliegt
Da Minderjährige in Deutschland in der Regel keine eigenen Kreditverträge abschließen dürfen, besitzen sie im Normalfall keine SCHUFA-Einträge. Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Daten Ihres Kindes missbraucht wurden, können Sie direkt bei der SCHUFA eine kostenlose SCHUFA-Datenkopie nach Art. 15 DSGVO für Ihr Kind beantragen. Sollte dort eine Kredithistorie existieren, deutet dies auf einen Identitätsdiebstahl hin.
2. Kinderkonten und Partnerkarten sorgfältig verwalten
Achten Sie beim Einrichten von Taschengeldkonten, Debitkarten oder Partnerkarten darauf, dass Sie die Kontrolle behalten. Legen Sie feste Verfügungsgrenzen fest, aktivieren Sie Benachrichtigungen für Kontobewegungen und überprüfen Sie regelmäßig die Kontoauszüge, um unbefugte Abbuchungen sofort zu bemerken.
3. Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe der Steuer-ID und persönlicher Dokumente
Gehen Sie äußerst sparsam mit vertraulichen Daten Ihres Kindes um. Geben Sie die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID), Kopien der Geburtsurkunde oder Angaben aus dem Personalausweis beziehungsweise Kinderreisepass nur heraus, wenn dies rechtlich zwingend erforderlich ist (z. B. bei Behörden oder Banken). Fragen Sie bei Schulen oder Vereinen nach, warum diese Daten benötigt werden und wie sie geschützt werden.
4. Vernichten Sie vertrauliche Dokumente mit personenbezogenen Daten
Schreiben mit sensiblen Daten – wie Briefe vom Finanzamt zur Steuer-ID, behördliche Bescheide oder Bankunterlagen – sollten Sie mit einem Aktenvernichter unkenntlich machen, sobald sie nicht mehr aufbewahrt werden müssen. Dokumente, die Sie langfristig benötigen (z. B. Geburtsurkunde oder Pass), gehören in einen verschlossenen Safe oder Dokumentschrank.
5. Bringen Sie Ihren Kindern die Grundlagen der Online-Sicherheit bei
Erklären Sie Ihren Kindern frühzeitig, welche persönlichen Daten auf Online-Plattformen oder in sozialen Netzwerken nicht geteilt werden dürfen. Ein Passwort Manager Familie hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten, starke Passwörter für alle Kinderkonten zu erstellen und Multifaktor-Authentifizierung (MFA) überall dort zu aktivieren, wo sie angeboten wird.
Warum sollte jemand die Identität eines Kindes stehlen wollen?
Kinder gehören zu den beliebtesten Zielen für Identitätsdiebstahl, da ihre Finanzhistorie in der Regel ein unbeschriebenes Blatt ist. Da Eltern die SCHUFA-Daten ihrer Kinder meist nicht aktiv überwachen, bleibt der Datenmissbrauch oft jahrelang unbemerkt. Den meisten Opfern fällt der Diebstahl erst auf, wenn sie als junge Erwachsene ihren ersten Mobilfunkvertrag abschließen, ein Girokonto eröffnen oder die erste eigene Wohnung mieten möchten.
Erste Schritte im Verdachtsfall
Besteht ein begründeter Verdacht auf Datenmissbrauch, sollten Sie umgehend handeln und offizielle Stellen einschalten. Erstatten Sie unverzüglich eine Strafanzeige bei der Polizei, informieren Sie die SCHUFA sowie das Finanzamt oder Bürgeramt bei betroffenen Ausweisdokumenten beziehungsweise der Steuer-ID, und holen Sie bei unberechtigten Inkassoforderungen Unterstützung bei der Verbraucherzentrale oder dem BSI ein. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Ratgeber: Was tun, wenn die Identität Ihres Kindes gestohlen wurde.
Schützen Sie die Identität Ihrer Kinder vor Diebstahl
Identitätsdiebstahl kann es Ihrem Kind erschweren, in Zukunft einen Studienkredit zu beantragen oder große Einkäufe zu tätigen (wie z. B. eine Wohnung oder das erste Auto zu kaufen). Es gibt jedoch Schritte, die sowohl Sie als auch Ihr Kind ergreifen können, um seine Identität zu schützen.
Password Manager wie Keeper® können Ihr Kind beim Schutz seiner Identität unterstützen, indem sie ihm helfen, seine Online-Konten zu schützen. Online-Konten enthalten viele persönliche Daten, die für bösartige Zwecke verwendet werden können, wenn sie in falsche Hände gelangen. Um zu sehen, wie ein Password Manager Ihre Familie vor Cyberbedrohungen wie Identitätsdiebstahl schützen kann, starten Sie jetzt eine kostenlose 30-Tage-Testversion des persönlichen Password Managers von Keeper.