Da Cyber-Bedrohungen immer fortschrittlicher werden, brauchen Unternehmen mehr als Firewalls und traditionelle Passwortrichtlinien, um vertrauliche Daten zu schützen. Zwei wesentliche Bestandteile einer modernen Identitä...
Laut Cobalt steigen die Kosten von Cyberangriffen, wobei die Kosten bis 2029 voraussichtlich 15,63 Billionen US-Dollar erreichen werden. Dies verdeutlicht den wachsenden Bedarf an Privileged Access Management (PAM). Ohne eine PAM-Lösung sind Unternehmen mit deutlichen Sicherheits- und Betriebsrisiken konfrontiert, einschließlich einer erhöhten Anfälligkeit für Datenschutzverletzungen, Insider-Bedrohungen, Compliance-Fehler und kostspielige Fehler.
Privilegierte Konten sind aufgrund ihrer erweiterten Zugriffsrechte und ihres Zugriffs auf sensible Daten Hauptziele für Bedrohungsakteure. PAM-Lösungen helfen dabei, diese Risiken zu mindern, indem sie Transparenz und Kontrolle darüber bieten, wer wann und wie auf was zugreift – was diese Plattformen zu einer entscheidenden Komponente beim Schutz der wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens macht.
Lesen Sie weiter, um die wichtigsten Risiken zu erfahren, die eine fehlende PAM-Lösung mit sich bringt.
1. Erhöhtes Risiko von Datenschutzverletzungen.
Datenpannen treten auf, wenn unbefugte Personen auf sensible Daten eines Unternehmens zugreifen. Ohne PAM sind Unternehmen einem erhöhten Risiko ausgesetzt, da privilegierte Konten – z. B. Konten von Systemadministratoren und Dienstkonten – oft nicht überwacht und verwaltet werden, was sie zu Hauptzielen für Cyberkriminelle macht. Wenn ein privilegiertes Konto kompromittiert wird, können sich Cyberkriminelle lateral im Netzwerk bewegen und Privilegien für den Zugriff auf kritische Systeme und Daten ausweiten. Sobald sie eingedrungen sind, können sie diese Daten stehlen, veröffentlichen oder im Dark Web verkaufen.
Infolgedessen kann der Ruf des Unternehmens geschädigt werden, was zu einem Verlust von Kunden und Geschäftsmöglichkeiten führt. Darüber hinaus kann es zu rechtlichen Konsequenzen und finanziellen Verlusten kommen, einschließlich Bußgeldern, Klagen und Sanierungskosten.
Ein bemerkenswertes Beispiel ist die AT&T-Sicherheitsverletzung im Jahr 2024, bei der die bei einem Cloud-Speicherunternehmen eines Drittanbieters gespeicherten Daten schlecht gesichert waren. Als Folge davon wurden die personenbezogenen Daten von 7,6 Millionen aktuellen und 65,4 Millionen ehemaligen AT&T-Konten offengelegt und im Dark Web veröffentlicht. AT&T sieht sich nicht nur mit einem laufenden Rechtsstreit konfrontiert, sondern hat auch mit einer erheblichen Rufschädigung und einem Vertrauensverlust der Kunden zu kämpfen.
Eine PAM-Lösung verringert das Risiko von Datendiebstählen durch Bereitstellung der folgenden Funktionen:
u003culu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eSpeicherung von Zugangsdaten:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM bietet einen sicheren, verschlüsselten Tresor zur Speicherung privilegierter Zugangsdaten. Dadurch können Unternehmen die Offenlegung oder Weitergabe von Zugangsdaten auf unsichere Weise verhindern und den Zugang auf autorisierte Benutzer einschränken. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003ePrivileged Session Management:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM ermöglicht Unternehmen die Aufzeichnung und u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.keepersecurity.com/resources/glossary/what-is-privileged-session-management/u0022u003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003eÜberwaschung privilegierte Sitzungenu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e. Diese Aufzeichnungen können nach einem Sicherheitsvorfall überprüft werden, um festzustellen, wer wann auf was zugegriffen hat. Dies trägt auch dazu bei, potenzielle Sicherheitsverletzungen und den Missbrauch durch Insider-Bedrohungen zu verhindern, und ermöglicht es Unternehmen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und die Verantwortlichkeit durchzusetzen, da jede Aktion auf den verantwortlichen Benutzer zurückgeführt werden kann.u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eMindestzugriffsrechteprinzip (PoLP): u003c/bu003eu003cspanu003ePAM ermöglicht es Unternehmen, das Mindestzugriffsrechteprinzip durchzusetzen, indem den Benutzern nur die für ihre Rolle notwendigen Zugriffsrechte und für die erforderliche Zeit gewährt werden. Auf diese Weise werden die potenziellen Auswirkungen einer Kompromittierung eines Kontos eingeschränkt.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
2. Gefährdung durch Insider-Bedrohungen
Insider-Bedrohungen sind Cyberrisiken, die von innerhalb eines Unternehmens ausgehen und in der Regel Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Partner betreffen, die autorisierten Zugriff auf kritische Systeme und Daten haben. Diese Bedrohungen können böswillig sein, wobei ein Insider absichtlich oder unabsichtlich infolge von Nachlässigkeit oder menschliche Fehler Schaden verursacht. Ohne PAM fehlt es Unternehmen an Transparenz und Kontrolle über den privilegierten Zugriff. Dadurch entsteht eine Sicherheitslücke, die es Insidern erleichtert, ungeprüfte Privilegien unentdeckt auszunutzen. Insider-Bedrohungen sind besonders gefährlich, da sie von vertrauenswürdigen Benutzern mit direktem Zugriff auf sensible Systeme und Daten stammen und es ihnen ermöglichen, standardmäßige Sicherheitskontrollen leicht zu umgehen.
PAM hilft, Insider-Bedrohungen zu mindern, indem es Folgendes bereitstellt:
u003culu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eSitzungsüberwachung:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM bietet Unternehmen die Möglichkeit, privilegierte Sitzungen in Echtzeit zu überwachen. Auf diese Weise können verdächtige Verhaltensweisen erkannt und bei Bedarf Maßnahmen ergriffen werden. Jede Aktion ist mit einem bestimmten Benutzer verknüpft, um die Verantwortlichkeit zu gewährleisten und Benutzer davon abzuhalten, ihre Privilegien auszunutzen. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eGranulare Zugriffskontrolle:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e Mit PAM können Unternehmen Zugriffskontrollen festlegen und durchsetzen, um zu gewährleisten, dass Benutzer nur auf die Ressourcen zugreifen können, die sie für ihre Rolle benötigen. Dies minimiert die Anzahl der Benutzer mit erhöhtem Zugriff und reduziert die u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.keepersecurity.com/blog/2023/09/06/what-is-an-attack-surface/u0022u003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003eAngriffsflächeu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e für Insider-Bedrohungen. u003c/spanu003e u003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eWarnmeldungen in Echtzeit:u003c/bu003eu003cspanu003e Die besten PAM-Lösungen unterstützen Unternehmen bei der Einrichtung von Warnmeldungen für verdächtige Aktivitäten wie fehlgeschlagene Anmeldeversuche, ungewöhnliche Admin-Aktionen oder lange Sitzungsdauern. Mithilfe dieser Warnmeldungen können IT-Teams potenzielle Insider-Bedrohungen schnell untersuchen und auf sie reagieren.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
3. Keine Durchsetzung des Mindestzugriffsrechteprinzips
Das Mindestzugriffsrechteprinzip stellt sicher, dass Benutzer nur das Mindestmaß an Zugriff erhalten, das für ihre Arbeit erforderlich ist. Ohne PAM ist es für Unternehmen schwierig, dieses Prinzip durchzusetzen, da sie nicht über die nötigen Tools zur Kontrolle, Überwachung und Einschränkung des privilegierten Zugriffs verfügen. Dies führt häufig zu übermäßigem Zugriff, bei dem Benutzer auf Systeme oder Daten zugreifen können, die nichts mit ihrer Rolle zu tun haben, oder zu ständigem Zugriff, bei dem erweiterte Zugriffsrechte noch lange nach Bedarf bestehen bleiben. Beide Situationen bergen Sicherheitsrisiken. Ein Benutzer mit unnötigen Zugriffsrechten könnte absichtlich oder versehentlich auf sensible Systeme zugreifen oder seine Rechte missbräuchlich verwenden. Die fehlende Durchsetzung von PoLP vergrößert auch die Angriffsfläche. Wird der Zugriff nicht streng kontrolliert, können die Sicherheitsteams missbräuchliche Zugriffe nur schwer erkennen.
PAM unterstützt die Durchsetzung des Mindestzugriffsrechteprinzips, indem es Unternehmen Folgendes ermöglicht:
u003culu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eLegen Sie granulare Zugriffskontrollen fest: u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003ePAM stellt Unternehmen die Tools zur Implementierung von u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.keepersecurity.com/resources/glossary/what-is-role-based-access-control/u0022u003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003erollenbasierten Zugriffskontrollenu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e (RBAC) zur Verfügung, wodurch der Zugriff basierend auf den Rollen festgelegt werden kann. Dadurch wird sichergestellt, dass Benutzer auf die Zugriffsrechte beschränkt sind, die sie benötigen, und das Risiko übermäßiger Zugriffe verringert wird. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eImplementieren Sie den Just-in-Time-Zugriff (JIT):u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM ermöglicht die vorübergehende Erweiterung von Zugriffsrechten nur dann, wenn sie benötigt werden. Sobald die Aufgabe abgeschlossen ist, kann der Zugriff automatisch widerrufen werden, um das Zeitfenster der Gefährdung zu verkürzen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Benutzer zu jedem Zeitpunkt nur die geringstmöglichen Zugriffsrechte besitzen, wodurch die Möglichkeit einer missbräuchlichen Verwendung von Zugriffsrechten minimiert wird. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eSitzungsaufzeichnung und -überwachung:u003c/bu003eu003cspanu003e PAM zeichnet alle privilegierten Sitzungen auf und überwacht sie in Echtzeit. Dank dieser Transparenz können Unternehmen überprüfen, ob die Benutzer nur Aktionen im Rahmen der ihnen zugewiesenen Aufgaben durchführen.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
4. Compliance-Fehler und Audit-Herausforderungen
Regulatorische Rahmenwerke wie HIPAA, PCI DSS, FISMA und SOX verlangen von Unternehmen die Implementierung strenger Zugangskontrollen, um unnötigen Zugang zu sensiblen Daten einzuschränken und die Compliance zu gewährleisten. Viele dieser Standards erfordern auch Audit-Funktionen, die den Zugriff auf kritische Systeme verfolgen und protokollieren. Audit-Protokolle sind für den Nachweis der ordnungsgemäßen Funktionsweise von Zugriffskontrollen unerlässlich. Ohne eine PAM-Lösung haben Unternehmen oft Schwierigkeiten, Zugriffskontrollen konsistent durchzusetzen, und es fehlt ihnen an der Transparenz, die zur Erstellung vollständiger, genauer Prüfpfade erforderlich sind. Dies kann zu Lücken in der Dokumentation führen, was den Nachweis der Einhaltung erschwert und das Risiko von Strafen, Bußgeldern und Reputationsschäden erhöht.
PAM unterstützt die Einhaltung von Vorschriften und vereinfacht Audits, indem es Organisationen ermöglicht:
u003culu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eFühren Sie detaillierte Prüfprotokolle:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM protokolliert alle privilegierten Aktivitäten und erfasst, wer wann auf was zugegriffen hat und welche Aktionen ausgeführt wurden. Anhand dieser Aufzeichnungen können Unternehmen nachweisen, dass der Zugang ordnungsgemäß kontrolliert und mit den Compliance-Anforderungen im Einklang steht. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eAufzeichnen und Überprüfen privilegierter Sitzungen:u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e PAM kann vollständige Sitzungsaufzeichnungen bereitstellen, damit IT- und Compliance-Teams einen klaren Überblick über den Zugriff auf die Systeme erhalten. Diese Aufzeichnungen können bei Audits als Nachweis dienen. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli style=u0022font-weight: 400;u0022 aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eErzwingen Sie den Zugriff mit den geringsten Privilegien: u003c/bu003eu003cspanu003ePAM unterstützt die Anwendung von RBAC, um sicherzustellen, dass Benutzer nur über das unbedingt erforderliche Mindestmaß an Zugriff verfügen. Diese Anforderung gilt für die meisten gesetzlichen Standards, einschließlich HIPAA, PCI DSS und SOX.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
5. Eingeschränkte Sichtbarkeit und Kontrolle
Zur Einhaltung von Vorschriften und Verringerung von Sicherheitsrisiken benötigen Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über den Zugriff auf sensible Daten. Ohne PAM ist es schwierig nachzuvollziehen, wer wann und zu welchem Zweck auf welche Systeme zugegriffen hat. Dieser Mangel an Einblicken führt zu blinden Flecken, die es schwieriger machen, verdächtige Aktivitäten rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Infolgedessen können Bedrohungen unbemerkt bleiben, Überprüfungsprotokolle unvollständig sein und die Einhaltung von Vorschriften schwieriger werden. Ohne proaktive Kontrollen müssen Unternehmen auf Vorfälle reagieren, nachdem sie aufgetreten sind – oft zu spät, um ernsthafte Schäden zu verhindern.
PAM hilft dabei, diese Lücken zu schließen, indem es Organisationen die Werkzeuge an die Hand gibt, um:
u003culu003ern tu003cliu003eu003cbu003eÜberwachen Sie Sitzungen in Echtzeit: u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003eUnternehmen können privilegierte Sitzungen beobachten und aufzeichnen, während sie stattfinden. Dadurch ist es möglich, sofort auf verdächtige oder unbefugte Aktivitäten zu reagieren.u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eLive-Sitzungen verwalten: u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003ePAM gibt Administratoren die Möglichkeit, aktive privilegierte Sitzungen anzuhalten, zu sperren oder zu beenden. Dadurch erhalten die Unternehmen einen angemessenen Überblick und sind in der Lage, bei verdächtigen Aktivitäten schnell einzugreifen.u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eIntegration mit SIEM-Tools (Security Information and Event Management): u003c/bu003eu003cspanu003ePAM unterstützt das Weiterleiten von Protokollen an u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.keepersecurity.com/blog/2025/02/14/the-benefits-of-integrating-pam-with-siem-solutions/u0022u003eu003cspanu003eSIEM-Plattformenu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspanu003e für eine umfassender Analyse. Dadurch wird die Transparenz erhöht und die proaktive Erkennung von Bedrohungen im gesamten Unternehmen unterstützt.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
6. Betriebliche Ineffizienzen und menschliche Fehler.
Unternehmen ohne PAM sind anfälliger für betriebliche Ineffizienzen und menschliche Fehler. IT- und Sicherheitsteams verlassen sich bei der Verfolgung und Verwaltung privilegierter Zugriffe häufig auf manuelle Prozesse, die zeitaufwändig und fehleranfällig sind. Dieser manuelle Ansatz erschwert das Privileged Access Management und führt oft zu Fehlkonfigurationen, vergessenen Zugangsdaten und veralteten Zugriffsrechte – all dies schafft erhebliche Sicherheitslücken. Der Mangel an Automatisierung kann auch die Bereitstellung oder die Deprovisionierung des Zugriffs verzögern. Diese Verzögerungen verlangsamen nicht nur den Geschäftsbetrieb, sondern erhöhen auch das Risiko von internem Missbrauch und externen Angriffen.
PAM hilft Organisationen, den Betriebsaufwand und menschliche Fehler zu reduzieren, indem es Folgendes unterstützt:
u003culu003ern tu003cliu003eu003cbu003eAutomatisierung der Zugangsdatenverwaltung: u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003ePAM stellt die Tools zur Verfügung, um zu automatisieren, wie privilegierte Zugangsdaten gemeinsam genutzt und rotiert werden. Mit den richtigen Konfigurationen verringert dies den manuellen Aufwand und hilft, vergessene oder veraltete Zugangsdaten zu vermeiden. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eWorkflows für die Provisionierung und Deprovisionierung von Benutzern: u003c/bu003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003ePAM kann in Identitätssysteme integriert werden, z.u0026nbsp;B. das u003c/spanu003eu003ca href=u0022https://www.keepersecurity.com/blog/2024/10/17/what-is-scim-provisioning-and-how-does-it-work/u0022u003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003eSystem for Cross-domain Identity Managementu003c/spanu003eu003c/au003eu003cspan style=u0022font-weight: 400;u0022u003e (SCIM), um die Erstellung, Aktualisierung und Entfernung von Benutzerkonten in kritischen Systemen zu optimieren. Bei ordnungsgemäßer Implementierung kann so sichergestellt werden, dass Benutzer beim Onboarding, bei Rollenänderungen oder beim Offboarding die richtige Zugriffsebene erhalten. Diese Tools eliminieren das Risiko einer Überprovisionierung, die häufig durch manuelle Prozesse verursacht wird. u003c/spanu003eu003c/liu003ern tu003cli aria-level=u00221u0022u003eu003cbu003eSicheres Tunneln: u003c/bu003eu003cspanu003ePAM unterstützt verschlüsselte Verbindungen, um die Gefährdung zu verringern und manuelle Netzwerkkonfigurationen überflüssig zu machen. Dadurch wird der sichere Zugang zu sensiblen Systemen vereinfacht und das Risiko eines unbefugten Zugriffs begrenzt.u003c/spanu003eu003c/liu003ernu003c/ulu003e
7. Höhere Kosten nach einer Datenschutzverletzung
Die finanziellen Auswirkungen einer Datenschutzverletzung übersteigen oft bei weitem die Kosten für die Implementierung einer PAM-Lösung. Laut IBM betrugen im Jahr 2024 die globalen durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks 4,88 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind Kosten wie Bereinigung, Sanierung, Anwaltskosten, Bußgelder, Ausfallzeiten und Kundenverluste. Die Kosten können sich schnell summieren, insbesondere wenn sensible Daten wie Finanzunterlagen oder personenbezogene Daten (PII) von Kunden betroffen sind. Anstatt sich mit den Folgen einer Sicherheitsverletzung zu befassen, sollten sich Unternehmen in erster Linie darauf konzentrieren, unbefugten Zugriff durch die Implementierung einer PAM-Lösung zu verhindern.
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Die Folgen des Fehlens einer Lösung für das Privileged Access Management können schwerwiegend sein – und mitunter sogar schwer zu beheben. Mit einer starken PAM-Lösung muss Ihr Unternehmen nicht zweimal über Datenschutzverletzungen, Insider-Bedrohungen, Compliance-Verstöße, betriebliche Ineffizienz, mangelnde Transparenz oder kostspielige Fehler nachdenken.
PAM ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für jedes Unternehmen zum Schutz seiner wichtigsten Daten und Systeme. So haben Sie eine bessere Kontrolle darüber, wer auf was zugreifen kann, und können Probleme bereits vor dem Auftreten verhindern. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sich genauer anzusehen, wie Ihr Unternehmen den Zugriff handhabt und wo eine PAM-Lösung für mehr Sicherheit und Einfachheit sorgen könnte.
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