Die Europäische Union (EU) legt ihre digitale Landschaft neu fest, wobei Souveränität, Sicherheit und Vertrauen im Mittelpunkt stehen. In der Rede zur Lage der Union 2025
Aktualisiert am 11. Dezember 2024.
Kreditkarten sind bei der Nutzung im Internet sicherer als Debitkarten, da sie mehr Schutz vor Betrug bieten und es einfacher machen, eine Rückerstattung zu erhalten, wenn Sie Opfer von Betrug werden. Laut der Federal Trade Commission (FTC) war die häufigste Form von Identitätsdiebstahl im Jahr 2024 Kreditkartenbetrug. Kreditkartenbetrug kann auftreten, wenn Ihre Zahlungsdaten bei einem Datendiebstahl oder Cyberangriff offengelegt werden. Kreditkarten bieten bei der Nutzung im Internet besseren Schutz als Debitkarten.
Lesen Sie weiter, um die Unterschiede zwischen Debit- und Kreditkarten kennenzulernen und zu erfahren, warum Sie bei Käufen im Internet lieber eine Kreditkarte verwenden sollten und wie Sie Zahlungsdaten online sicher speichern können.
Debitkarte vs. Kreditkarte: Was ist der Unterschied?
Bei Debitkarten wird Geld für Einkäufe direkt von Ihrem Girokonto eingezogen, während Kreditkarten Geld bei einem Kreditkartenaussteller leihen, das Sie später zurückzahlen. Da Debitkarten ausschließlich das Guthaben auf Ihrem Bankkonto nutzen, ist der Einsatz von Debitkarten im Internet riskanter, weil Transaktionen direkt mit Ihrem Bankkonto verknüpft sind. Wenn Sie Ihre Debitkarte im Internet verwenden, können Cyberkriminelle leichter auf Ihre Bankdaten zugreifen, falls sie Ihre Transaktion abfangen. Bei Einsatz einer Kreditkarte hingegen werden Ihre Bankkontodaten nicht preisgegeben, sodass Ihr Geld nicht gefährdet wird.
Was ist Debitkartenbetrug?
Debitkartenbetrug liegt vor, wenn jemand Ihre Debitkarte ohne Ihr Wissen oder Ihre Erlaubnis verwendet. Ihre Debitkarte kann kompromittiert werden, wenn Sie Ihre Brieftasche mit der Karte verlieren oder die Karte gestohlen wird. Falls jemand Ihre Debitkartendaten stiehlt, kann er sie verwenden, um persönlich oder online einzukaufen, wobei er das Geld auf Ihrem Bankkonto nutzt. Eine Person, die Zugriff auf Ihre Debitkarte hat, könnte auch Geld an einem Geldautomaten abheben und so Ihr gespartes Geld entwenden.
Wie Debitkartenbetrug gehandhabt wird
Wenn Ihre Debitkarte gestohlen und Betrug damit begangen wird, werden Sie das von Ihrem Bankkonto gestohlene Geld wahrscheinlich nicht zurückerhalten. Selbst wenn Sie Ihre verloren gegangene Debitkarte Ihrem Finanzinstitut melden und es die nicht autorisierten Transaktionen prüft, werden Sie nur selten das ganze Geld zurückbekommen. Sie haben bessere Chancen, verlorenes Geld zurückzuerhalten, wenn Sie nicht autorisierte Transaktionen so schnell wie möglich Ihrer Bank melden.
Was ist Kreditkartenbetrug?
Kreditkartenbetrug liegt vor, wenn jemand Ihre Kreditkarte ohne Ihr Wissen oder Ihre Erlaubnis verwendet. Bei bestimmtem Kreditkartenbetrug stehlen Cyberkriminelle Ihre physische Karte. Sie können Ihre Kreditkarte jedoch auch verwenden, ohne in ihrem Besitz zu sein, indem sie Sie dazu bringen, im Rahmen von Phishing-Scams Ihre Kartennummer preiszugeben. Sobald eine Person Zugriff auf Ihre Kreditkarte hat, kann sie große Käufe tätigen, die sich negativ auf Ihre Kreditwürdigkeit auswirken, oder Schulden aufnehmen, was langfristige Folgen für Sie haben kann. Je nachdem, wie viele Daten sie stehlen, können Cyberkriminelle, die Kreditkartenbetrug begehen, auch erfolgreich Ihre Identität stehlen und sich als Sie ausgeben, um Straftaten zu begehen.
Wie Kreditkartenbetrug gehandhabt wird
Wenn Sie Opfer von Kreditkartenbetrug werden, sollten Sie sich sofort an Ihren Kreditkartenaussteller wenden, um nicht autorisierte Aktivitäten zu melden. Da Ihre Kreditkarte nicht direkt mit Ihrem Bankkonto verknüpft ist, ist Ihr Finanzinstitut in der Regel für die Zahlung betrügerischer Transaktionen verantwortlich. Es wird die betrügerischen Transaktionen untersuchen, Ihre aktuelle Kreditkarte sperren und Ihnen eine neue Karte zusenden. Sie sollten Kreditkartenbetrug und nicht autorisierte Käufe so schnell wie möglich melden, um keine Haftung dafür übernehmen zu müssen.
Warum Sie im Internet eine Kreditkarte anstelle einer Debitkarte verwenden sollten
Nutzen Sie für Käufe im Internet eine Kreditkarte anstelle einer Debitkarte, da Kreditkarten besseren Schutz vor Betrug bieten und Ihr privates Geld schützen, indem sie auf von Ihrem Finanzinstitut geliehenes Geld zurückgreifen. Wenn Sie Online-Käufe mit einer Kreditkarte tätigen, können Sie das Geld auf Ihrem Bankkonto und Ihre Ersparnisse vor Diebstahl durch Cyberkriminelle schützen.
| Debit Cards | Credit Cards | |
|---|---|---|
| Federal law that protects consumers from unfair billing | Electronic Fund Transfer Act (EFTA) | Fair Credit Billing Act (FCBA) |
| If lost card reported before any purchases were made on it | Zero liability | Zero liability |
| If lost card reported and unauthorized purchases were already made on it | If reported within two business days, could be charged $50 for unauthorized purchases. Afterward, could be charged $500, or the entire amount of the unauthorized purchases. |
If reported within 60 days of receiving the account statement with the transaction, zero liability. Afterward, could be charged $50 for the unauthorized purchases. |
| If someone uses your card but doesn’t have the physical card | If the loss is reported within 60 days of receiving the account statement with the transaction, zero liability. Afterward, liable for the charges. |
Zero liability |
Was tun, wenn ich keine Kreditkarte habe?
Wenn Sie keine Kreditkarte besitzen, können Sie bestimmte Schritte unternehmen, um Ihre Finanzen und Identität zu schützen:
u003c!u002du002d wp:list u002du002du003enu003cul class=u0022wp-block-listu0022u003eu003c!u002du002d wp:list-item u002du002du003en tu003cliu003eSorgen Sie für niedriges Guthaben auf Ihrem Girokonto. Wenn sich Ihr gesamtes Guthaben auf Ihrem Girokonto befindet und jemand Ihre Debitkartendaten stiehlt, können Sie große finanzielle Verluste erleiden.u003c/liu003en tu003cliu003eDeaktivieren Sie den Überziehungsschutz. So lehnt Ihre Bank eine Transaktion ab, wenn Sie auf Ihrem Konto nicht über ausreichend Guthaben verfügen. Wenn Cyberkriminelle Ihre Debitkartendaten stehlen und versuchen, Geld abzuheben, das Sie nicht haben, berechnet Ihre Bank Ihnen keine Überziehungsgebühren.u003c/liu003en tu003cliu003eErwägen Sie, andere Zahlungsmethoden wie Apple Pay oder Google Pay zu verwenden. Solche Methoden erhöhen die Sicherheit, da Ihre Debitkartennummer bei Transaktionen nicht weitergegeben wird, sodass Ihre Privatsphäre geschützt bleibt.u003c/liu003enu003c!u002du002d /wp:list-item u002du002du003eu003c/ulu003enu003c!u002du002d /wp:list u002du002du003e
So schützen Sie Ihre Debit- und Kreditkartendaten im Internet
Sie können Ihre Debit- und Kreditkartendaten beim Online-Shopping schützen, indem Sie Kartendaten niemals in Websites oder Apps speichern, auf Phishing-Scams achten, Transaktionen in öffentlichen WLAN-Netzwerken vermeiden und Transaktionsbenachrichtigungen aktivieren.
Speichern Sie Ihre Kartendaten niemals in Websites oder Apps
Schützen Sie Ihre Kartendaten, indem Sie sie nicht in Websites oder Apps speichern, bei denen Sie Konten haben. Speichern Sie Ihre Kartendaten niemals online, da es bei Unternehmen, bei denen Sie Online-Konten haben, zu Datendiebstählen kommen kann, bei dem Ihre Anmeldeinformationen offengelegt werden. Das würde bedeuten, dass sich andere Personen bei Ihrem Konto anmelden können. Wenn Sie Zahlungsdaten in Ihrem Online-Konto speichern und sich ein nicht autorisierter Benutzer Zugriff darauf verschafft, könnte er Ihre Daten verwenden, um ohne Ihre Erlaubnis Käufe zu tätigen.
Anstatt Ihre Kartendaten in Websites oder Apps zu speichern, sollten Sie sie lieber mit einem Password Manager wie Keeper® schützen. Mit Keeper können Sie Ihre Kartendaten in einem verschlüsselten Tresor speichern. Ihre Daten werden dann bei Websites automatisch ausgefüllt, wenn Sie mit der Browser-Erweiterung online einkaufen. Das Speichern Ihrer Kartendaten in einem sicheren Password Manager ist sicherer als bei Websites oder Apps, da das Risiko einer Kompromittierung bei Online-Konten höher ist.
Achten Sie auf Phishing-Scams
Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine E-Mail von Ihrer Bank, in der Sie vor verdächtigen Aktivitäten gewarnt werden. Um zu prüfen, ob eine Transaktion legitim ist, werden Sie in der E-Mail aufgefordert, auf einen Link zu klicken und die Daten Ihres Bankkontos einzugeben. Sobald Sie auf den Link klicken, werden Sie zu einer Website weitergeleitet, die anscheinend Ihrer Bank gehört. Dort geben Sie Ihre vertraulichen Daten ein. Wenn Sie das tun, sind Sie wahrscheinlich auf einen Phishing-Betrug hereingefallen, und Ihre privaten Daten werden in dem Fall direkt an die Cyberkriminellen gesendet. Solche Phishing-Scams sollen Sie dazu bringen, vertrauliche Daten wie Ihre Bankkontonummer oder Kreditkartendaten anzugeben, sodass Cyberkriminelle Ihr Geld oder Ihre Identität stehlen können.
Sie sollten die häufigsten Anzeichen für Phishing-Versuche kennen, um zu verhindern, dass Sie Opfer von Betrug oder Identitätsdiebstahl werden. Zu den Anzeichen gehören dringend oder bedrohlich klingende Formulierungen, Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein, Rechtschreib- oder Grammatikfehler, unerwünschte Links sowie Anfragen nach persönlichen Daten. Im Rahmen von Phishing-Scams richten Cyberkriminelle häufig E-Mail-Adressen ein, die sich als vertrauenswürdige Unternehmen ausgeben (z. B. Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenaussteller), um Sie glauben zu machen, dass Sie Ihre Daten bei einer legitimen Website eingeben. Cyberkriminelle erschaffen jedoch gefälschte Websites, die legitimen Unternehmenswebsites täuschend echt sehen. Solche Websites erfassen die von Ihnen eingegebenen Daten und senden sie an die Cyberkriminellen weiter. So können sie Ihre Zahlungsdaten für Betrug und Identitätsdiebstahl verwenden.
Vermeiden Sie Transaktionen über öffentliche WLAN-Netzwerke
Vermeiden Sie Transaktionen über öffentliche WLAN-Netzwerke, da Cyberkriminelle öffentliche Netzwerke abfangen und per Man-in-the-Middle (MITM)-Angriff Ihre Daten stehlen können. Wenn Cyberkriminelle das Netzwerk erfolgreich manipulieren, können sie alle zwischen Ihnen und dem Empfänger übertragenen Daten sehen. Das bedeutet, dass alle Transaktionen, die Sie in öffentlichen WLAN-Netzwerken tätigen, abgefangen und Ihre Zahlungsdaten offengelegt werden können. Um das zu verhindern, sollten Sie eine Verbindung zu einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) herstellen, das Ihre Daten verschlüsselt und so privat hält.
Transaktionsbenachrichtigungen aktivieren
Transaktionsbenachrichtigungen informieren Sie, wenn mit Ihren Debit- oder Kreditkarten Transaktionen durchgeführt werden. Aktivieren Sie diese Benachrichtigungen, da Sie so im Falle einer nicht autorisierten Transaktion von der betrügerischen Aktivität erfahren und umgehend handeln können. In der App Ihres Kreditkartenausstellers können Sie sich bei Ihrem Konto anmelden und die Benachrichtigungen in den Einstellungen aktivieren. Außerdem können Sie in der App Ihrer Bank Benachrichtigungen aktivieren, um bei Transaktionen, Überweisungen oder Einzahlungen benachrichtigt zu werden.
Schützen Sie Ihre Debit- und Kreditkartendaten mit Keeper
Zwar ist es sicherer, im Internet Ihre Kreditkarte anstelle einer Debitkarte zu verwenden, doch sollten Sie beide Arten von Zahlungsdaten schützen, indem Sie sie in einem sicheren Password Manager wie Keeper speichern. Wenn Sie Ihre Kartendaten in Keeper Password Manager speichern, wird sichergestellt, dass Ihre Daten verschlüsselt und leicht aufrufbar sind, sodass sie sich beim Online-Shopping automatisch ausfüllen lassen.
Starten Sie noch heute Ihre kostenlose 30-Tage-Testversion von Keeper Password Manager, um Finanzdaten besser vor Cyberkriminellen, die Betrug oder Identitätsdiebstahl begehen wollen, zu schützen.