Managed Service Provider (MSPs) sind Drittanbieterunternehmen, die in der Regel ein Portfolio von IT-Betriebsaufgaben oder täglichen Tätigkeiten anderer Organisationen übernehmen. Damit stehen MSPs an der vordersten
Aktualisiert am 3. April 2025.
Betrügereien auf dem Facebook Marketplace werden immer kreativer und häufiger und machen es erforderlich, dass alle Nutzer der Plattform die gängigsten Betrügereien kennen, die auf Käufer und Verkäufer abzielen. Wir haben einen Anstieg der Betrügereien mit Zelle, Venmo und Cash App, Geschenkkartenbetrug, Vorauszahlungsbetrug und Mietbetrug beobachtet.
In diesem Artikel gehen wir auf die gängigsten Betrügereien auf dem Facebook Marketplace ein und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich schützen können.
1. Betrügereien mit Zelle, Venmo und Cash App
Mobile Zahlungsanwendungen wie Zelle, Venmo und Cash App sind nur dann sicher, wenn Sie Geld an Personen senden bzw. von Personen erhalten, die Sie kennen und denen Sie vertrauen. Betrüger verwenden diese Plattformen oft, um Sie dazu zu bringen, Geld für Artikel zu senden, die es nicht gibt oder die falsch dargestellt werden. Sobald die Zahlung geleistet wurde, ist sie in der Regel irreversibel, da diese Apps keinen Käuferschutz bieten. Wenn Sie Ihre persönlichen Daten preisgeben oder Geld über diese mobilen Zahlungs-Apps an einen Betrüger senden, gibt es keine Garantie, dass Sie Ihr Geld zurückerhalten oder dass Ihre Identität geschützt bleibt.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Verwenden Sie Meta Pay oder PayPal, um Online-Zahlungen vorzunehmen. Meta Pay bietet ein zuverlässiges, integriertes Zahlungssystem, das Ihre Zahlungsmethoden sicher mit Ihrem Konto verknüpft, ohne dass Ihre Daten direkt mit anderen geteilt werden. Die Lösung umfasst zudem Käuferschutz, damit Sie eine Rückerstattung anfordern können, wenn Sie Ihren Artikel nicht erhalten. Denken Sie daran, dass dies nur gilt, wenn Sie für den Artikel über Facebook bezahlen.
PayPal bietet bei Verwendung mit der Option Waren und Dienstleistungen Käufer- und Verkäuferschutz, was es Ihnen ermöglicht, eine Rückerstattung zu anzufordern, wenn der Artikel nicht der Beschreibung entspricht. Die Verwendung einer sicheren Zahlungsmethode wie Meta Pay oder PayPal erleichtert es, Ihr Geld zurückzufordern, sollten Sie betrogen werden.
2. Vorauszahlungen
Wenn Sie versuchen, einen hochpreisigen Artikel auf Facebook Marketplace zu kaufen, werden Sie vom Verkäufer möglicherweise darum gebeten, eine Anzahlung zu leisten. Dieser Betrug ist möglicherweise nicht so offensichtlich wie andere, da Sie es vielleicht für sinnvoll halten, eine Anzahlung zu tätigen, um Ihr Interesse an einem teuren Artikel zu zeigen. Auf dem Facebook Marketplace ist es jedoch nicht üblich, eine Anzahlung zu verlangen.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Wenn ein Verkäufer verlangt, dass Sie eine Anzahlung für einen Artikel leisten, an dem Sie interessiert sind, sollten Sie die Transaktion nicht fortsetzen. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um Betrug, und Geld, das Sie als Anzahlung senden, wird möglicherweise nicht zurückerstattet. Zudem kann es sein, dass Sie den Artikel nie erhalten.
3. Betrug bei der Zahlung mit Geschenkkarten
Auf dem Facebook Marketplace könnte ein Verkäufer Sie bitten, für einen Artikel mit Geschenkkarten zu bezahlen, anstatt ihm echtes Geld zu senden. Geschenkkarten-Betrug ist gefährlich, da Geschenkkarten nicht zurückverfolgt oder erstattet werden können, sodass jegliches Geld, das Sie für eine Visa-Geschenkkarte für einen Verkäufer aufgewendet haben, verloren ist. Angenommen, Sie finden auf dem Facebook Marketplace einen Artikel, der 150 Euro kostet, und erkundigen sich danach. Der Verkäufer des Artikels bittet Sie, 150 Euro auf eine Visa-Geschenkkarte zu einzuzahlen und ihm die Kartennummer und die PIN mitzuteilen, bevor er Ihnen den Artikel zusendet. Sobald der Verkäufer jedoch die Geschenkkartennummer und die PIN erhalten hat, kann er das Geld, das Sie auf die Geschenkkarte eingezahlt haben, nehmen und spurlos verschwinden. So verlieren Sie Ihr Geld verlieren und stehen ohne den Artikel da.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Zahlen Sie für einen Artikel niemals mit einer Geschenkkarte und teilen Sie Geschenkkartendetails niemals mit anderen. Wenn Sie aufgefordert werden, mit einer Geschenkkarte zu bezahlen, melden Sie das Angebot sofort. Verwenden Sie nur sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz wie Meta Pay und PayPal.
4. Betrug mit Überzahlungen
Ein Betrug mit Überzahlung tritt auf, wenn ein Käufer absichtlich mehr Geld als den vereinbarten Preis für einen Artikel sendet und Sie dann um die Rückerstattung des überschüssigen Betrags bittet. Die Rücksendung des Gelds scheint zwar das richtige Vorgehen zu sein, doch ist dies alles Teil eines Betrugs. Betrüger, die zu viel bezahlen, verwenden oft gestohlene Debit- oder Kreditkarten, was bedeutet, dass die ursprüngliche Zahlung als betrügerisch eingestuft und später rückgängig gemacht wird, sodass Sie ohne Artikel und erstattetes Geld dastehen.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Wenn Sie einen Artikel verkaufen, sollten Sie keine Zahlungen akzeptieren, die mehr als der vereinbarte Verkaufspreis betragen. Sobald Sie eine Zahlung erhalten, sollten Sie stets sicherstellen, dass sie vollständig bestätigt und nicht als ausstehend oder zur Überprüfung gekennzeichnet ist, bevor Sie den entsprechenden Artikel versenden oder übergeben.
5. Betrug mit Google Voice-Verifizierung
Bei diesem Betrug bittet Sie ein Betrüger möglicherweise darum, eine Telefonnummer anzugeben, um zu „verifizieren“, dass Ihr Facebook Marketplace-Eintrag echt ist. Sobald Sie Ihre Telefonnummer geteilt haben, sendet der Betrüger einen Google Voice-Verifizierungscode an Ihr Telefon und bittet Sie, ihn mit ihm zu teilen. Auf diese Weise kann der Betrüger Ihre Telefonnummer mit einem Google Voice-Konto verknüpfen, das sich unter seiner Kontrolle befindet. Google Voice ermöglicht es Benutzern, eine sekundäre Telefonnummer zu erstellen, die für Anrufe und SMS-Nachrichten verwendet werden kann, was es Betrügern ermöglicht, ihre wahre Identität zu verbergen. Mit diesem Zugriff können Betrüger gefälschte Konten erstellen, andere betrügen, illegale Transaktionen durchführen und sogar Sicherheitsmaßnahmen auf anderen Plattformen umgehen.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Führen Sie Unterhaltungen stets im Facebook Messenger und geben Sie Ihre Telefonnummer niemals an Personen bei Facebook Marketplace weiter. Wenn Sie darum gebeten werden, außerhalb von Facebook Messenger zu kommunizieren, ist es am sichersten, die Kommunikation zu beenden, da dies ein Zeichen dafür sein könnte, dass Sie mit einem Betrüger interagieren.
6. Versandbetrug
Bei einem Versandbetrug verlangt der Verkäufer vom Käufer, den Artikel vorab zu bezahlen oder die Versandkosten zu übernehmen, bevor der Artikel versendet wird. Der Betrüger verspricht, dass der Artikel versendet wird, sobald die Zahlung eingegangen ist, aber sobald die Zahlung geleistet ist, bleibt der Käufer mit leeren Händen zurück, da der Artikel gar nicht existiert oder nie für den Versand bestimmt war.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Es ist am besten, Artikel persönlich abzuholen, anstatt sie versenden zu lassen. Achten Sie nur darauf, einen öffentlichen Übergabeort zu wählen. Treffen Sie sich niemals mit einem Verkäufer oder Käufer bei Ihnen zu Hause. Wenn ein persönliches Treffen nicht möglich ist, fordern Sie vor dem Kauf detaillierte Fotos und Videos des Artikels an, und überprüfen Sie die Sendungsverfolgungsnummer.
7. Gefälschte oder gestohlene Artikel
Wenn ein Verkäufer einen hochwertigen Artikel zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis anbietet, ist der Artikel wahrscheinlich gefälscht oder gestohlen. Leider gehören solche gefälschten oder gestohlenen Artikel zu den häufigsten Betrügereien, auf die Menschen hereinfallen, weil alle scharf auf ein gutes Schnäppchen sind. Verkäufer können auch ein Gefühl der Dringlichkeit vermitteln, indem sie es eilig zu haben scheinen, den Artikel schnell zu verkaufen, oder den Preis senken, um Sie zum Kauf zu bewegen. Dies ist ein verräterisches Zeichen dafür, dass sie versuchen, einen gestohlenen Artikel loszuwerden, bevor sie erwischt werden.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Recherchieren Sie den Preis des Artikels immer im Voraus und vergleichen Sie ihn mit dem Angebot bei Facebook Marketplace. Wenn es einen erheblichen Unterschied beim Preis gibt (insbesondere wenn der Preis zu gut erscheint, um wahr zu sein), vertrauen Sie Ihrem Instinkt und lassen Sie Vorsicht walten. Achten Sie außerdem darauf, die Bewertungen und Rezensionen des Verkäufers zu überprüfen. Seriöse Verkäufer haben positive, aktuelle Bewertungen von früheren Käufern, während Verkäufer ohne Bewertungen oder negative Bewertungen möglicherweise versuchen, Sie zu betrügen.
8. Betrug mit fehlerhaften Artikeln
Betrüger verkaufen absichtlich Artikel, von denen sie wissen, dass sie kaputt sind oder nicht richtig funktionieren, ohne Sie über diese Mängel zu informieren. Bei dieser Art von Betrug können die Bilder des Verkäufers ganz normal aussehen. Es sind jedoch ggf. Bilder, die er online gefunden hat, bzw. Bilder, die aufgenommen wurden, bevor der Artikel kaputt gegangen ist. Und wenn ein Betrüger online kein perfektes Bild des gleichen Artikels finden kann, veröffentlicht er ggf. nur wenige Blickwinkel des Artikels, um Fehler oder kaputte Teile zu verbergen.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Wenn möglich sollten Sie sich mit dem Verkäufer persönlich treffen, um den Artikel vor dem Kauf zu inspizieren. Wenn Sie den Verkäufer nicht persönlich treffen können, bitten Sie ihn, Ihnen ein Video des Artikels aus allen Blickwinkeln und gegebenenfalls ein Video zu senden, das zeigt, wie das Produkt verwendet wird. So können Sie sicherstellen, dass der Artikel funktioniert.
9. Betrug mit Lockvogelangeboten
Bei den meisten Online-Marktplätzen riskieren Sie, Opfer eines Lockvogelangebots zu werden. Das ist ein Betrug, bei dem ein Artikel zu einem günstigen Preis beworben wird, aber in Wahrheit gar nicht verkauft wird. Diese Form von falscher Werbung lockt Sie dazu, mit dem Verkäufer in Kontakt zu treten, der dann versuchen kann, die Aufmerksamkeit auf einen ähnlichen Artikel zu lenken, der entweder teurer oder von geringerer Qualität ist als der ursprünglich beworbene Artikel.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Wenn das Angebot zu gut zu sein scheint, um wahr zu sein, oder der Verkäufer versucht, Sie zu einem anderen Artikel zu drängen, sollten Sie das Angebot ignorieren und melden. Stellen Sie sicher, dass der Preis und das Produkt klar aufgeführt sind, und überprüfen Sie die Details des Artikels, bevor Sie den Kauf abschließen.
10. Mietbetrug
Wenn Sie nach einer Wohnung oder einem Haus suchen, finden Sie bei Facebook Marketplace möglicherweise überraschend günstige Mietpreise. Möglicherweise fügt ein Betrüger seinem Angebot jedoch einen Link bei, der zu einer gefälschten Website führt, die fast identisch mit einer legitimen Website ist, um stattdessen ohne Ihr Wissen Ihre persönlichen Daten zu sammeln. Als Anzahlung für ein Mietobjekt kann die gefälschte Website Sie zur Eingabe Ihrer Zahlungsdetails auffordern. Wenn Sie Ihre Daten eingeben, kann es jedoch sein, dass Sie Ihr Geld direkt an einen Betrüger übergeben.
So vermeiden Sie diese Art von Betrug
Achten Sie darauf, gut zu recherchieren und zu prüfen, ob die Immobilie tatsächlich existiert und verfügbar ist. Werfen Sie auch einen Blick auf das Profil des Verkäufers, um zu sehen, ob er ein seriöser Makler ist. Zahlen Sie Personen, die ein Objekt zur Vermietung anbieten, niemals eine „Kaution“ oder eine „Besichtigungsgebühr“, da es sich bei solchen Angeboten höchstwahrscheinlich um Betrug handelt.
Bleiben Sie vor Betrügereien auf dem Facebook Marketplace geschützt
Facebook Marketplace ist ein beliebter und bequemer Ort, um Artikel zu kaufen und zu verkaufen, aber er wird auch gern von Betrügern genutzt. Um sich vor gängigen Betrügereien zu schützen, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, indem Sie nur über Facebook Messenger kommunizieren, sichere Zahlungsmethoden verwenden, Artikel an einem öffentlichen Ort abholen und die Legitimität von Angeboten überprüfen.