Nicht-menschliche Identitäten (Non-human Identities, NHIs) und KI-Agenten, einschließlich Dienstkonten, CI/CD-Zugangsdaten und Cloud-Workload-Identitäten übertreffen jetzt menschliche Identitäten in Unternehmensidentität...
Telemedizin und Remote-Arbeit sind zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Gesundheitsversorgung geworden. Medizinisches Fachpersonal, IT-Teams und externe Dienstleister greifen mittlerweile von ihrem Homeoffice, über mobile Geräte und aus verteilten Umgebungen auf elektronische Patientenakten (EPAs) und Abrechnungsplattformen zu. Infolgedessen müssen Gesundheitsorganisationen den Zugriff auf geschützte Gesundheitsdaten (PHI) auch außerhalb herkömmlicher lokaler Umgebungen sichern. Wenn der Remote-Zugriff schlecht verwaltet wird, reichen die Folgen über Compliance-Verstöße hinaus und wirken sich auf die Patientensicherheit und das Vertrauen in die Organisation aus. Keeper® unterstützt Gesundheitsorganisationen bei der Sicherung des Zugriffs auf Telemedizin und Remote-Gesundheitsversorgung, indem es Zero-Trust-Sicherheitsmaßnahmen durchsetzt, sensible Patientendaten schützt und autorisierten Benutzern nur Least-Privilege-Zugriffsrechte gewährt.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie sich Gesundheitsorganisationen anpassen müssen, um den Remote-Zugriff zu sichern, und wie Keeper die Sicherheit im Gesundheitswesen verbessern kann.
So hat Telemedizin die Sicherheit im Gesundheitswesen verändert
Die Telemedizin hat sich zu einem zentralen Bestandteil des Gesundheitswesens entwickelt und dazu geführt, dass medizinisches Remote-Fachpersonal und verteilte Versorgungsteams zur Normalität geworden sind. Ärzte prüfen Laborergebnisse von zu Hause aus, Pflegekräfte führen virtuelle Visiten über mobile Geräte durch und Fachärzte beraten sich standortübergreifend in Echtzeit. Aufgrund dieser Entwicklung erstreckt sich der Zugriff auf die Gesundheitsversorgung nun über Krankenhäuser hinaus auf WLAN-Netzwerke zu Hause, mobile Endpunkte und BYOD-Umgebungen (Bring Your Own Device).
Herkömmliche, auf Perimeter basierende Sicherheitsmodelle reichen oft allein nicht aus, da es in telemedizinisch geprägten Umgebungen keine klare Netzwerkgrenze mehr gibt. Wenn sich ein Remote-Benutzer über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verbindet, gewähren ältere Tools häufig einen umfassenden Netzwerkzugriff, wodurch das Risiko eines Zugriffs auf sensible Patientendaten steigt, falls die Zugangsdaten kompromittiert werden. Die moderne Gesundheitsversorgung erfordert einen sicheren Remote-Zugriff, der auf der Identität und dem Least-Privilege-Prinzip basiert, um sicherzustellen, dass Benutzer nur auf die Systeme zugreifen können, für die sie autorisiert sind.
Sicherheitsrisiken des Remote-Zugriffs im Gesundheitswesen
Der Remote-Zugriff zur Gesundheitsversorgung verbindet medizinisches Fachpersonal mit kritischen Systemen und vertraulichen Patientendaten, wodurch Sicherheitsrisiken in der Gesundheitsbranche besonders gravierend sind. Hier sind einige der häufigsten Risiken in Remote-Gesundheitsumgebungen:
- Offenlegung von Zugangsdaten: Gemeinsame administrative Zugangsdaten und dauerhafter ständiger Zugriff erhöhen das Risiko der Offenlegung von PHI und des unbefugten Zugriffs auf medizinische Datensätze.
- Kompromittierte Geräte des Internets der medizinischen Dinge (IoMT): Mit dem Internet verbundene Medizinprodukte wie Infusionspumpen und Patientenmonitore verfügen möglicherweise über veraltete Software und können manipuliert werden, was sich unmittelbar auf die Patientensicherheit auswirkt.
- Insider-Bedrohungen: Remote-Workflows im Gesundheitswesen lassen Benutzern oft zu weitreichende Zugriffsrechte, was das Risiko einer versehentlichen Offenlegung von Daten oder des Missbrauchs von Berechtigungen erhöht.
- Zugriff von Drittanbietern: Anbieter und externe Telemedizinpartner können möglicherweise länger als nötig Zugriff behalten, wenn die Berechtigungen nicht temporär sind und nicht automatisch widerrufen werden können.
- Fehlkonfigurationen in der Cloud: Fehlkonfigurierte Cloud-Speicher- oder Telemedizinanwendungen können große Mengen medizinischer Datensätze offenlegen und zu erheblichen Verstößen gegen Datenschutz- und Compliance-Vorschriften führen.
- Compliance-Verstöße: Der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) schreibt eine angemessene Zugriffskontrolle und Nachvollziehbarkeit vor, was eine Herausforderung darstellt, wenn Unternehmen keine zentralisierte Transparenz haben.
So schützt Keeper den Zugriff auf Telemedizin und Remote-Gesundheitsversorgung
Als cloudnative Zero-Trust-Lösung für die Identitäts- und Sicherheitsverwaltung unterstützt Keeper die Überprüfung privilegierter Zugriffsanfragen, bevor der Zugriff auf kritische Gesundheitssysteme gewährt wird.
Schützt privilegierte Zugriffe auf EHRs und klinische Systeme
Keeper speichert Zugangsdaten in einem Tresor mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung, der es den Benutzern ermöglicht, sich mit kritischen Systemen zu verbinden, ohne jemals Passwörter offenzulegen. Für administrative Aufgaben erzwingt Keeper den JIT-Zugriff (Just-in-Time), sodass Benutzer nur dann Zugriff haben, wenn es nötig und für eine bestimmte Aufgabe erforderlich ist. Zur Veranschaulichung: Stellen Sie sich vor, ein IT-Administrator an einem Remote-Standort muss ein Leistungsproblem im Bereich Telemedizin beheben, das eine EHR-Datenbank betrifft. Anstatt Zugangsdaten weiterzugeben oder dauerhaften Zugriff zu gewähren, bietet Keeper temporären Zugriff und überwacht automatisch alle Aktivitäten. Sobald das Leistungsproblem behoben ist, kann der Zugriff des Administrators widerrufen werden, wodurch verbleibende Berechtigungen entfallen und ein detaillierter Audit-Trail aufrechterhalten wird.
Erzwingt Least-Privilege-Zugriff auf Remote-Endpunkten
Keeper beseitigt den dauerhaften Zugriff durch die Durchsetzung des Least-Privilege-Zugriffs für alle Remote-Endpunkte. Auf diese Weise erhält das medizinische Fachpersonal nur bei Bedarf und für genehmigte Aufgaben Zugriffsrechte. Beispielsweise muss eine Telemedizin-Pflegekraft während einer Remote-Schicht womöglich ein bestimmtes Anwendungsupdate auf einem Endgerät durchführen. Keeper gewährt für diese Aufgabe einen zeitlich begrenzten Zugriff, ohne der Pflegekraft volle Administratorrechte für das Gerät zu erteilen, wodurch das Risiko versehentlicher Änderungen verringert wird.
Schützt den Zugriff auf Telemedizin per SSO und MFA
Keeper lässt sich in Single Sign-On (SSO) integrieren und setzt die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) durch, um die Authentifizierung für medizinisches Fachpersonal zu vereinfachen und gleichzeitig unbefugte Anmeldungen zu verhindern – selbst wenn Zugangsdaten kompromittiert wurden. Die Zugangsdaten einer Telemedizin-Pflegekraft können nach einer Datenpanne im Dark Web auftauchen, doch ein Cyberkrimineller kann nicht allein mit Benutzername und Passwort auf das Konto der Pflegekraft zugreifen, wenn die Multi-Faktor-Authentifizierung aktiviert ist. Keeper unterstützt zudem die Authentifizierung per PIV-Karte für medizinisches Fachpersonal, das in staatlichen Einrichtungen tätig ist.
Verwaltet komplexe Aufgaben im Gesundheitswesen mit RBAC
Gesundheitsorganisationen verwalten eine Vielzahl von Rollen, die von Ärzten und Pflegekräften bis hin zu IT-Administratoren und Abrechnungsspezialisten reichen und jeweils unterschiedliche Zugriffsrechte erfordern. Keeper setzt Rollenbasierte Zugriffskontrollen (Role-Based Access Controls, RBAC) durch, um den Zugriff mit den Aufgabenfunktionen in Einklang zu bringen, sodass nur autorisierte Benutzer den Zugriff erhalten, den sie für ihre Aufgaben benötigen. Wenn ein Arzt von einer Vollzeitbeschäftigung in der Praxis zu einer Teilzeitbeschäftigung im Homeoffice wechselt, um telemedizinische Dienstleistungen anzubieten, können Administratoren von Keeper die Zugriffsrichtlinien entsprechend der neuen Rolle anpassen.
Sichere Telemedizin ohne Abstriche bei der Patientenversorgung
Ein mangelhaft verwalteter Remote-Zugriff im Gesundheitswesen kann katastrophale Folgen haben: Er kann zu Unterbrechungen der medizinischen Versorgung, zur Offenlegung geschützter Gesundheitsdaten und zu einem erhöhten Risiko für Patienten führen, die auf eine präzise und zeitnahe Behandlung angewiesen sind. Da die Telemedizin immer weiter an Bedeutung gewinnt, benötigen Gesundheitsorganisationen einen sicheren Remote-Zugriff, der auf Zero-Trust-Sicherheit und dem Least-Privilege-Prinzip basiert. Mit Keeper können Gesundheitsorganisationen Patientendaten schützen, Compliance-Standards einhalten und Telemedizin sicher ausbauen, ohne die Patientenversorgung zu beeinträchtigen.
Fordern Sie noch heute eine Demo von Keeper an, um die Telemedizin und den Remote-Zugriff Ihrer Gesundheitsorganisation mit Zero-Trust-Sicherheit zu schützen.