KI-Governance reduziert das Sicherheitsrisiko, indem sie den Least-Privilege-Zugriff durchsetzt, die von KI-Systemen verarbeiteten Daten und Zugangsdaten schützt und jede KI-Aktion überprüfbar macht. Dies ist wichtig, da
Identitätsdiebstahl bei Kindern kann auf verschiedene Weise geschehen. Die persönlichen Daten eines Kindes können durch Datenlecks offengelegt werden; dies kann auch durch gehackte Online- oder Social-Media-Konten, den Verlust oder Diebstahl vertraulicher Dokumente wie Geburtsurkunden oder Personalausweise oder durch den Zugriff einer Person aus dem weiteren sozialen Umfeld des Kindes geschehen. In einigen Fällen nutzen Dritte die personenbezogenen Daten des Minderjährigen – wie Name, Geburtsdatum, Adresse oder Steueridentifikationsnummer –, um in dessen Namen Waren zu bestellen, Verträge abzuschließen oder Online-Konten zu eröffnen. Da Kinder selten finanzielle Transaktionen tätigen, bleibt der Missbrauch oft lange Zeit unentdeckt. Er wird möglicherweise erst dann offensichtlich, wenn unerwartete Rechnungen, Zahlungserinnerungen, Mahnungen oder andere unbekannte Schreiben im Namen des Kindes eintreffen.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie es zu Identitätsdiebstahl bei Kindern kommt, wie Sie erkennen, ob die Identität Ihres Kindes gestohlen wurde, und was Sie dagegen tun können.
So kommt es zu Identitätsdiebstahl bei Kindern
Es gibt verschiedene Wege, wie die Identität Ihres Kindes gestohlen werden kann. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Ursachen für Identitätsdiebstahl bei Kindern:
Familie oder Verwandte
Perpetrators often come from the child’s immediate environment. Family members or acquaintances often have easy access to confidential documents such as the child’s tax identification number (tax ID), birth certificate, or identity card. Because children trust their relatives, this misuse—for example, for the unauthorized ordering of goods or the conclusion of contracts—often goes undetected for a long time.
Physischer Diebstahl vertraulicher Dokumente
Wenn Sie wichtige Dokumente Ihres Kindes nicht an einem sicheren Ort aufbewahren, können diese physisch gestohlen werden. Liegen Ausweisdokumente, die Geburtsurkunde oder Unterlagen mit der Steuer-ID offen im Haus herum (z. B. auf dem Küchen- oder Schreibtisch), können Besucher oder Dienstleister diese Daten leicht entwenden oder abfotografieren. Bewahren Sie sensible Dokumente daher stets in einem abschließbaren Schrank oder einem Safe auf. In Deutschland wird der Kinderreisepass seit 2024 nicht mehr ausgestellt; alte Kinderreisepässe finden sich aber noch in vielen Haushalten. Auch abgelaufene Dokumente enthalten persönliche Daten und sollten sicher aufbewahrt oder sorgfältig vernichtet werden. Melden Sie den Verlust oder Diebstahl von Ausweisdokumenten Ihres Kindes umgehend bei der zuständigen Behörde.
Datenschutzverletzungen
Bei Datenlecks gelangen Kundendaten von Unternehmen durch Cyberangriffe an die Öffentlichkeit oder in das Darknet. Wenn Ihr Kind ein Benutzerkonto bei einer Online-Plattform, einer Lern-App oder einem Spieleanbieter hat und dieser Dienst gehackt wird, können personenbezogene Daten in die Hände von Cyberkriminellen geraten und für Identitätsdiebstahl missbraucht werden.
Kompromittierte Online-Konten
Wird ein Konto kompromittiert, bedeutet das, dass sich Dritte ohne Erlaubnis Zugriff auf ein Profil verschafft haben. Dies geschieht häufig durch schwache oder mehrfach verwendete Passwörter. Da Kinder und Jugendliche oft dasselbe Passwort für verschiedene Spiele-Accounts oder soziale Netzwerke nutzen, sind ihre Konten besonders verwundbar. Dass ein Konto kompromittiert wird, ist vor allem dann gefährlich, wenn in diesen Profilen Adressdaten, Geburtsdaten oder Zahlungsinformationen hinterlegt sind.
Social-Media-Betrug
Wenn sich Kinder für Social-Media-Konten anmelden, sind sie sich oft der Risiken nicht bewusst, die damit einhergehen. Dazu gehören gängige Cyberbedrohungen wie Scams. Wenn Kinder sich dieser Online-Bedrohungen nicht bewusst sind, geben sie ggf. unwissentlich persönliche Daten preis, die dazu verwendet werden können, um ihre Identität zu stehlen.
So erkennen Sie, ob die Identität Ihres Kindes gestohlen wurde
Da Minderjährige in Deutschland in der Regel keine eigenen Finanzverträge abschließen dürfen, besitzen sie vor dem 18. Lebensjahr normalerweise keine Kredithistorie. Tauchen dennoch Einträge auf, liegt meist ein Identitätsdiebstahl bei Kindern vor.
Eltern können bei Auskunfteien (SCHUFA, Crif, Creditreform) eine kostenlose SCHUFA-Datenkopie anfordern (nach Art. 15 DSGVO). Dafür benötigen Sie Ihren Ausweis, die Geburtsurkunde und die Steuer-ID des Kindes.
Wichtige Warnsignale für Identitätsdiebstahl:
- Unbekannte Post: Rechnungen, Bestellbestätigungen oder Inkasso-Mahnungen auf den Namen Ihres Kindes.
- Post vom Finanzamt: Schreiben zu Beschäftigungsverhältnissen oder Steuerangelegenheiten unter der Steuer-ID Ihres Kindes.
- Abgelehnte Kinderkonten: Die Ablehnung eines normalen Sparkontos aufgrund negativer SCHUFA-Einträge.
- Unbekannte Einträge: Einträge über Girokonten, Ratenkredite oder Mobilfunkverträge in der Auskunftei-Datenkopie.
Was tun, wenn die Identität Ihres Kindes gestohlen wurde
Wenn Sie feststellen, dass die Identität Ihres Kindes gestohlen wurde, ist schnelles Handeln entscheidend. Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie Auskunfteien wie die SCHUFA, damit unberechtigte Einträge gesperrt werden können. Widersprechen Sie außerdem schriftlich allen Forderungen von Inkassounternehmen oder Händlern und fügen Sie eine Kopie der polizeilichen Anzeige bei.
Darüber hinaus sollten Sie kompromittierte Dokumente oder eine betroffene Steuer-ID direkt bei der zuständigen Meldebehörde und dem Finanzamt melden. Wenn Sie bereits Anzeichen für einen Missbrauch festgestellt haben, finden Sie in unserem separaten Leitfaden „Identitätsdiebstahl bei Kindern: Was tun?“ alle wichtigen Sofortmaßnahmen.
Schützen Sie Ihr Kind vor Identitätsdiebstahl.
Identitätsdiebstahl ist in jedem Alter gefährlich. Es ist entscheidend zu wissen, wie Sie Ihr Kind vor Identitätsdiebstahl schützen können. Da Minderjährige in der Regel nicht in der Lage sind, ihre eigenen Daten zu schützen, liegt es an den Eltern, ein Bewusstsein für Sicherheit zu schaffen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Im Folgenden werden einige Maßnahmen aus unserem vollständigen Leitfaden zusammengefasst:
- Sensibler Umgang mit Dokumenten: Bewahren Sie Geburtsurkunde, Personalausweis oder Reisepass des Kindes sowie Unterlagen mit der Steuer-ID an einem sicheren Ort auf und vernichten Sie alte Dokumente mit einem Aktenvernichter. Geben Sie Kopien von Ausweisdokumenten nur heraus, wenn es rechtlich erforderlich ist, und schwärzen Sie dabei nicht benötigte Angaben.
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Sparsamkeit bei der Datenfreigabe: Geben Sie die Steuer-ID oder Personaldokumente Ihres Kindes nur an offizielle Stellen weiter.
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Frühe digitale Bildung: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Online-Risiken und den sicheren Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken und Online-Games.
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Konten zentral und sicher verwalten: Ein Passwort-Manager für Familien hilft dabei, komplexe Passwörter und Anmeldedaten für die Konten der gesamten Familie sicher zu speichern und zu teilen.
Indem Sie vertrauliche Dokumente schützen und Ihren Nachwuchs frühzeitig aufklären, senken Sie das Risiko für Identitätsdiebstahl bei Kindern erheblich. Testen Sie den digitalen Schutz für Ihre Familie mit einer kostenlosen 30-Tage-Testversion von Keeper Password Manager.