Nicht-menschliche Identitäten (Non-human Identities, NHIs) und KI-Agenten, einschließlich Dienstkonten, CI/CD-Zugangsdaten und Cloud-Workload-Identitäten übertreffen jetzt menschliche Identitäten in Unternehmensidentität...
Ransomware und gestohlene Zugangsdaten gehören zu den häufigsten und schädlichsten Angriffsvektoren, die sich gegen Finanzinstitute richten. Da Bankensysteme wertvolle Finanzanlagen und sensible Kundendaten speichern, müssen Unternehmen eine strenge Kontrolle und Überwachung des privilegierten Zugriffs nachweisen, um die regulatorischen und prüfungstechnischen Anforderungen im Rahmen von Frameworks wie SOX, PCI DSS und GLBA zu erfüllen.
In der modernen, vernetzten Bankinfrastruktur erstrecken sich privilegierte Konten über Handelsplattformen, Zahlungssysteme und Bankanwendungen. Ohne Einblick in privilegierte Sitzungen in Echtzeit entdecken Banken einen Missbrauch womöglich erst, nachdem Transaktionen manipuliert, Protokolle verändert oder Daten gestohlen wurden. Banken benötigen eine privilegierte Sitzungsüberwachung in Echtzeit, um einen umfassenden Überblick über privilegierte Aktivitäten zu erhalten, Betrug zu verhindern, die Auswirkungen von Angriffen auf Zugangsdaten zu minimieren und die für Finanzinstitute geltenden regulatorischen Standards zu erfüllen.
Sicherheitsrisiken durch privilegierten Zugriff im Bankwesen
Privilegierter Zugriff birgt in modernen Bankumgebungen erhebliche Sicherheitsrisiken. Da Finanzinstitute auf miteinander vernetzte Systeme angewiesen sind, die den Handel, die Zahlungsabwicklung, die Kreditverwaltung und die Speicherung von Kundendaten unterstützen, verfügen die privilegierten Konten, die diese Systeme verwalten, oft über weitreichende Zugriffsrechte. Zu den wichtigsten Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit privilegiertem Zugriff im Bankwesen zählen:
- Kompromittierte privilegierte Konten: Wenn administrative Zugangsdaten gestohlen werden, können Cyberkriminelle Transaktionen modifizieren, Finanzdatensätze ändern, Protokolle manipulieren und sich lateral durch Banksysteme bewegen. Da diese Aktionen von vertrauenswürdigen Konten ausgehen, können bösartige Aktivitäten unentdeckt bleiben, bis es zu spät ist.
- Missbrauch von privilegiertem Zugriff durch Insider: Ob böswillig oder fahrlässig, Insider-Bedrohungen umfassen den Missbrauch von Privilegien durch autorisierte Benutzer. Da privilegierte Konten bereits über weitreichende Zugriffsrechte verfügen, erfordert die Erkennung unbefugter Aktivitäten mehr als herkömmliche, auf Perimeter-Sicherheit basierende Modelle.
- Zugriff von Drittanbietern: Banken gewähren Anbietern üblicherweise privilegierten Zugriff zur Wartung von Handelsplattformen, Infrastruktur und Zahlungssystemen. Werden die Zugangsdaten eines Anbieters kompromittiert, können Cyberkriminelle externe Sicherheitsmaßnahmen umgehen und sich internen Zugriff verschaffen.
- Schleichende Rechteausweitung (Privilege Creep) Da sich die Rollen der Mitarbeiter ändern und sich die Projektschwerpunkte verschieben, sammeln legitime Benutzer mehr Berechtigungen als nötig an. Ohne kontinuierliche Überwachung können veraltete und unnötige Privilegien aktiv bleiben, wodurch das Risiko steigt, dass kompromittierte Konten für den Zugriff auf kritische Systeme genutzt werden.
Warum herkömmliche Audits angesichts moderner Cyberangriffe nicht ausreichen
Viele Banken stützen sich bei der Überwachung privilegierter Aktivitäten auf vierteljährliche Zugriffsprüfungen und SIEM-Warnmeldungen (Security Information and Event Management), doch diese Maßnahmen sind reaktiv. Audits bestätigen, was nach einem Sicherheitsvorfall passiert ist, und Warnungen werden in der Regel ausgelöst, wenn vordefinierte Schwellenwerte überschritten werden. Infolgedessen kann ein subtiler Missbrauch legitimer privilegierter Zugriffsrechte über lange Zeiträume hinweg unentdeckt bleiben.
Beispielsweise kann ein kompromittiertes Administratorkonto dazu verwendet werden, unautorisierte Überweisungen zu initiieren und Transaktionsprotokolle zu verändern, um böswillige Aktivitäten zu verbergen. Da die Aktivitäten scheinbar von einem legitimen Konto ausgehen, werden einige Warnungen möglicherweise nicht ausgelöst, und der Betrug wird unter Umständen erst bei späteren Überprüfungen oder Untersuchungen entdeckt. Ohne Einblick in privilegierte Sitzungen in Echtzeit sind Banken gezwungen, Sicherheitsvorfälle erst dann zu untersuchen, wenn bereits finanzieller Schaden und Reputationsschaden entstanden sind, anstatt verdächtige Aktivitäten bereits im Moment ihres Auftretens abzufangen.
Privilegierte Sitzungsüberwachung in Echtzeit zur Gewährleistung der Compliance
Im Bankwesen geht regulatorische Compliance Hand in Hand mit Privileged Access Management (PAM). Die Überwachung privilegierter Sitzungen in Echtzeit hilft Banken, eine kontinuierliche Kontrolle über den privilegierten Zugriff zu demonstrieren. Frameworks wie SOX, PCI DSS und GLBA erwarten alle starke Zugriffskontrollen, Prüfbarkeit und Schutzmaßnahmen rund um sensible Systeme und Daten.
- SOX: Finanzinstitute müssen nachweisen, dass sie über wirksame interne Kontrollmechanismen für Systeme verfügen, die sich auf die Finanzberichterstattung auswirken. Die Überwachung in Echtzeit liefert Nachweise darüber, wer auf kritische Systeme zugegriffen hat, welche Änderungen vorgenommen wurden und ob bestimmte Handlungen mit den genehmigten Rollen übereinstimmen.
- PCI DSS: Unternehmen müssen den Zugriff auf Systemkomponenten und Umgebungen mit Karteninhaberdaten nachverfolgen und überwachen. Die Überwachung privilegierter Sitzungen erstellt detaillierte Audit-Protokolle, die Aktivitäten in Datenumgebungen der Karteninhaber verfolgen und sicherstellen, dass alle Aktionen auf Benutzer zurückverfolgt werden können.
- GLBA: Banken müssen die Finanzdaten ihrer Kunden schützen, und die privilegierte Sitzungsüberwachung stellt sicher, dass der Zugriff auf vertrauliche Informationen nachverfolgt, protokolliert und bei verdächtigen Aktivitäten untersucht wird. Mit Audit-Protokollen und der Möglichkeit, riskantes Verhalten in Echtzeit zu unterbinden, können Sicherheitsteams die Wahrscheinlichkeit einer unbefugten Datenoffenlegung und damit von Compliance-Verstößen verringern.
So ermöglicht Keeper® die Überwachung privilegierter Sitzungen in Echtzeit
Keeper ermöglicht es Banken, privilegierte Zugriffe in stark regulierten Umgebungen zu überwachen und zu verwalten. Zu den Hauptfunktionen von Keeper gehören:
- Cloud-native Zero-Knowledge-Architektur: Keeper verschlüsselt Zugangsdaten und vertrauliche Informationen Ende-zu-Ende und stellt so sicher, dass selbst Keeper keinen Zugriff auf gespeicherte Daten hat und die Sicherheitsteams volle Transparenz über privilegierte Aktivitäten behalten.
- Verschlüsselte Tunnel: Benutzer können privilegierte Sitzungen über durchgängig verschlüsselte Tunnel vom Keeper-Tresor aus starten, um ohne eingehende Firewall-Regeln oder herkömmliche VPNs sicher auf entfernte Ressourcen zugreifen zu können.
- KeeperAI für die Bedrohungserkennung: KeeperAI analysiert das Benutzerverhalten und privilegierte Zugriffsmuster, um verdächtige Aktivitäten und potenzielle Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und risikoreiche Sitzungen automatisch zu beenden. Es hilft Sicherheitsteams bei der schnelleren Erkennung von Anomalien, der kontextbasierten Priorisierung von Risiken und der proaktiven Reaktion auf Bedrohungen, bevor diese Schaden anrichten können.
- Sitzungsüberwachung und -aufzeichnung in Echtzeit: Mit Keeper Security können Sicherheitsteams privilegierte Aktivitäten in Echtzeit überwachen, darunter ausgeführte Befehle, aufgerufene Systeme und Sitzungsdauer. Detaillierte Audit-Protokolle und Aufzeichnungen liefern Sicherheitsteams den Nachweis der Einhaltung von Vorschriften für behördliche Prüfungen und Beweismaterial für forensische Untersuchungen.
- JIT-Zugriff (Just-in-Time): Keeper gewährt privilegierten Zugriff nur dann, wenn er benötigt wird, und widerruft ihn automatisch, sobald die Sitzungen enden. Dies trägt dazu bei, ständigen Zugriff auf vernetzte Banksysteme zu vermeiden und das Risiko eines Missbrauchs von Privilegien zu minimieren.
- Durchsetzung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): Selbst wenn Systeme starke Authentifizierungsmethoden nicht nativ unterstützen, erzwingt Keeper MFA beim Zugriff auf alle Infrastrukturen, um vertrauliche Informationen zu schützen.
- SIEM-Integration: Aktivitäten in privilegierten Sitzungen und Ereignisse im Zusammenhang mit privilegiertem Zugriff können direkt in SIEM-Plattformen übermittelt werden, sodass Sicherheitsteams das Sitzungsverhalten mit Workflows zur Erkennung von Bedrohungen und zur Reaktion auf Vorfälle abgleichen können.
Mit Keeper den privilegierten Zugriff in Ihrer Bank sichern
Banken sollten sich bei der Aufdeckung verdächtiger Aktivitäten nicht ausschließlich auf periodische Prüfungen und nachträgliche Warnungen verlassen. In modernen Finanzumgebungen, in denen privilegierte Konten Zugriff auf Handelsplattformen, Zahlungssysteme und sensible Finanzdaten erhalten, kann eine verspätete Erkennung von Bedrohungen zu erheblichen finanziellen Verlusten und behördlichen Strafen führen.
Die Überwachung privilegierter Sitzungen in Echtzeit unterstützt den Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven Sicherheitsstrategie im Bankwesen und ermöglicht Finanzinstituten die Erkennung und Verhinderung betrügerischer Aktivitäten bereits im Entstehen. Keeper bietet vollständige Transparenz und granulare Zugriffskontrollen und hilft Banken, privilegierten Zugriff zu schützen und gleichzeitig strenge Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Starten Sie noch heute eine kostenlose Testversion von KeeperPAM, um zu erfahren, wie Ihr Unternehmen privilegierte Sitzungen besser überwachen und kritische Finanzsysteme schützen kann.