Keeper Security, die führende Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Plattform für Identitätssicherheit, kündigt heute eine native Integration mit Tenable an. Diese beseitigt die kostspielige Verzögerung zwischen der Identifizie...
Keeper Security, die führende, auf Zero Trust und Zero Knowledge basierende Plattform für Identitätssicherheit, kündigt heute Phishing Protection an. Diese neue Funktion der Keeper-Browsererweiterung warnt Anwender, noch bevor sie ihre Zugangsdaten auf betrügerischen Anmeldeseiten eingeben. Phishing Protection basiert auf einer lokalen Zero-Knowledge-KI-Engine und erkennt direkt im Browser gefälschte Domains, manipulierte Websites und Markenimitationen. Dies schützt Nutzer davor, ihre Zugangsdaten an Cyberkriminelle weiterzugeben.
Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2026 waren kompromittierte oder missbräuchlich verwendete Zugangsdaten an nahezu 40 Prozent aller Security-Vorfälle beteiligt. Angreifer nutzen generative KI, um täuschend ähnliche Domains und irreführende Anmeldeportale zu erstellen und damit Zugangsdaten von Nutzern abzugreifen. Solche betrügerischen Webseiten umgehen häufig herkömmliche Sicherheitsfilter. Phishing Protection von Keeper schließt diese Sicherheitslücke. Die Funktion läuft direkt auf dem Gerät des Nutzers und untersucht Websites mithilfe lokaler maschineller Lernverfahren. Das lokale KI-Modell verwendet eine Zero-Knowledge-Sicherheitsarchitektur, was bedeutet, dass die Daten des Anwenders niemals weitergegeben werden.
„Phishing-Angriffe sind längst keine einfachen E-Mail-Betrugsversuche mehr. Es handelt sich um hochgradig automatisierte, KI-gestützte Operationen, die darauf ausgelegt sind, Nutzer zur Preisgabe vertraulicher Zugangsdaten und Informationen zu verleiten“, erklärt Darren Guccione, CEO und Mitgründer von Keeper Security. „Wenn ein Angreifer eine täuschend ähnliche Domain, ein gefälschtes Formularfeld oder ein inoffizielles Anmeldeportal einrichtet, erkennen geläufige Sicherheitsmaßnahmen die Bedrohung häufig erst, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Durch die Integration von KI mit der Zero-Knowledge-Architektur in unserer Browsererweiterung verhindert Keeper das Abgreifen von Zugangsdaten bereits an der Eingabestelle und bietet Einzelpersonen und Unternehmen mehr Sicherheit und Kontrolle.“
Funktionsweise von Phishing Protection
Die lokale KI-Engine überprüft Webseiten automatisch auf strukturelle Merkmale, die häufig mit Websites zum Abgreifen von Zugangsdaten in Verbindung stehen. Dazu gehören:
- Domain-Imitation: Verwechslungsanfällige Zeichen und Schreibweisen (Typosquatting) sowie Markennamen auf nicht offiziellen Domains.
- Verschleierte Infrastruktur: In URLs verborgene Anmeldedaten, verdächtige IP-Adressen und ungewöhnliche Linkstrukturen.
- Irreführende Anfragen: Nicht offizielle oder nicht vertrauenswürdige Webseiten, die aktiv zur Eingabe von Passwörtern auffordern.
Wenn Keeper eine verdächtige Website erkennt, wird dem Nutzer umgehend informiert und das festgestellte Bedrohungsmuster erläutert. Die Anwender können sich die Details der Bedrohung anzeigen lassen, Keeper für die betreffende Website deaktivieren oder die Warnung schließen. Administratoren in Unternehmen und einzelne Nutzer können den Zugriff jederzeit wiederherstellen oder die automatische Formularausfüllung über ihre Liste blockierter Websites erneut aktivieren.
Nutzerkontrolle und administrative Verwaltung
Die Funktion wurde mit besonderem Fokus auf Datenschutz und den Schutz von Zugangsdaten entwickelt. Sie ist optional und standardmäßig deaktiviert. IT-Administratoren können den Phishing Protection zentral über die Keeper Admin Console aktivieren und verwalten. Einzelanwender können die Einstellungen direkt in der Browsererweiterung konfigurieren.
„Sicherheitsmaßnahmen müssen mit Maschinengeschwindigkeit arbeiten und dürfen nicht zulasten der Zero-Knowledge-Garantien gehen, auf die sich unsere Kunden verlassen“, erklärt Craig Lurey, CTO und Mitgründer von Keeper Security. „Wir haben diese KI-Engine so entwickelt, dass sie vollständig lokal auf dem Gerät ausgeführt wird und dabei den privaten Schlüssel des Kunden verwendet. Sie überprüft Webressourcen kontinuierlich und proaktiv. Dadurch wird die automatische Formularausfüllung vor ausgefeilten Domain-Fälschungen geschützt, ohne dass dafür Abstriche beim Datenschutz gemacht werden müssen.“
Der Phishing Protection ist ab sofort als optionale Funktion in Version 18.2.0 der Keeper-Browsererweiterung verfügbar.
Weitere Informationen zur Zero-Knowledge-Sicherheitsarchitektur von Keeper finden Sie unter keepersecurity.com.